Lukas Scholle hat mit Surplus ein Wirtschaftsmagazin gegründet, das die Interessen der großen Mehrheit ins Zentrum rückt – und damit bewusst gegen die Dominanz wirtschaftsliberaler Narrative anschreibt. In dieser Folge sprechen wir über die Gründung und Medienstrategie von Surplus (Print & Digital), über Wirksamkeit statt nur Reichweite, über Zuspitzung als journalistisches Werkzeug – und über KI als Produktivitätsmotor, Machtfaktor und potenzielle Börsenblase.
Im Gespräch erfährst du unter anderem:
- warum klassische Wirtschaftsdebatten oft um Feiertage kreisen – und zu selten um Besteuerung von Reichtum
- weshalb es in Deutschland lange kein progressives Wirtschaftsmagazin gab – und welche Lücke Surplus schließt
- wie Surplus ein Netzwerk aus Herausgeber:innen und Kolumnist:innen aufgebaut hat (u. a. Isabella Weber, Adam Tooze, Thomas Piketty)
- warum Print 2025 strategisch Sinn macht – und wie Surplus Print & Paywall-Digital im Abo zusammenführt
- wie Lukas „Erfolg“ definiert: Einfluss auf Debatten, Zitate, Resonanz – statt nur Klickzahlen
- wo Zuspitzung endet und journalistische Standards beginnen – und warum beides zusammengehen muss
- wie Lukas auf KI blickt: zwischen realen Produktivitätsgewinnen, Machtkonzentration und Bubble-Risiko
- warum Wirtschaftspolitik für ihn immer auch eine Frage von Demokratie und gesellschaftlicher Stabilität ist





