Carsten Senz ist VP Communications bei Huawei Deutschland und seit 14 Jahren in der interkulturellen Unternehmenskommunikation tätig. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie echte Agilität funktioniert (Spoiler: anders als Scrum), warum unser China-Wissen oberflächlich ist und wie Krisenkommunikation in einem der komplexesten Unternehmensumfelder gelingt.
Im Gespräch erfährst du unter anderem:
- warum Deutsche chinesische Phänomene in eigene Denkrahmen pressen
- was echte Agilität bedeutet: I-Ging vs. Scrum-Frameworks
- wie sich theoretische und praxisorientierte Kreativität unterscheiden
- wie Huawei durch Krisen neue Geschäftsbereiche entwickelte
- was das Seeds for the Future Programm über China-Erfahrung lehrt
- wie Krisenkommunikation funktioniert: Ruhe bewahren und strategisch agieren
- warum B2B-Technologiekommunikation besonders herausfordernd ist
- wie man als Kommunikator zwischen Kulturen vermittelt
- was 70% E-Autos in Shenzhen für die Lebensqualität bedeuten
Kapitelmarken:
00:00 – Intro & 14 Jahre Huawei: Von unbekannt zur Krise
02:30 – Sinologie-Studium und interkulturelle Kommunikationsforschung
06:42 – Deutschland vs. China: Warum unser China-Wissen "tragisch gering" ist
08:40 – Echte Agilität: I-Ging und chinesische Flexibilität
14:13 – Deutsche Regeln für Agilität vs. natürliche Anpassungsfähigkeit
19:20 – Kreativität durch Krisen: Digital Power und Automotive Solutions
25:09 – Shenzhen: 70% E-Autos und spürbare Veränderung
31:22 – Seeds for the Future: Praktische China-Erfahrung für junge Menschen
35:35 – Kreativität: Theoretisch-abstrakt vs. praxisorientiert
41:33 – Krisenkommunikation: Ruhe bewahren und strategisch reagieren
46:33 – B2B-Herausforderung: Komplexe Technologie verständlich machen





